MFC Schönau

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About

Die Szenerien von Pehersdorf wurden von mir an den einen oder anderen freien Abenden und Nächten erstellt.

Um sich ein Bild von der Entstehung einer Szenerie machen zu können - hier eine kurze Enstehungsgeschichte:

  • Um eine Szenerie im Reflex-Szenerie-Konstruktionsprogramm (RSK) erstellen zu können, benötigt man im optimalen Fall drei Panorama-Bilder des Flugplatzes aus unterschiedlichen Perspektiven, um später durch Triangulation die Entfernungen in der Szenerie richtig berechnen zu können.
  • D.h. bevor der RSK das 1. Mal gestartet werden kann, heißt es ab auf den Flugplatz und die Fotokamera heiß laufen lassen. Bei meinen Panoramas hab ich für die beiden Vermessungspanos meist so um die 140 Bilder geschossen, für das richtige Flugpanorama, welches später im Reflex-Simulator als Szenerie dient, 240 Bilder mit je 10MPixel.
  • Nach erfolgreicher Foto-Session am Flugplatz heißt es dann ab nach Hause, Computer anwerfen und Panoramen aus den Einzelbilder berechnen. Da sich während des Foto-Shootings meist die Wolken am Himmel bewegen und vorallem verändern, ist das anschließende Zusammensuchen und Kontrollpunkte-Setzen bei den Himmels-Bildern eine nette langwierige Sisyphus-Arbeit :-) Ist man dann doch irgendwann mit dem Zusammenklickseln der Bilder und Kontrollpunkte fertig, so geht es daran, das Panorama in Vollauflösung von 18000x8000 Pixel zu berechnen. Ab da heißt es warten warten und nochmals warten - mein doch eher aktuelle Rechner benötigt ca. 6h bis das Panorama fertig gerechnet ist. Nach der langen Warterei fängt das Spiel mit den beiden anderen Panos von vorne an.
  • Juhu...die Panos sind fertig :-) jetzt heißt es Einpassen der Bilder in die derzeitig maximale Auflösung des Reflex-Simulators von 8160x3060 Pixel. Da fragt man sich doch - warum wurden die Panos dann mit einer mehr als doppelt so hohen Auflösung berechnet - kostet ja nur Speicherplatz und Zeit - ganz so ist es dann doch nicht - man hofft auf zukünftige Versionen des Reflex-Simulators, der u.U. höhere Auflösungen ermöglicht - und dann können die Panos ohne Aufwand ausgetauscht werden, ohne die Szenerie neu konstruieren zu müssen >:-).
  • Ein Doppelklick auf das RSK-Icon und das Szenerie-Programm erscheint das 1. Mal am Bildschirm. Also Panos laden, und das 1. Mal fluchen, weil man vergessen hat, die Abstände der Panos zueinander am Flugplatz zu vermessen. Also zurück zum Flugplatz und alles von vorne...dieses Mal mit Vermessen der Kamerapositionen ;-)
  • Hat man die Abstände am Anfang beim Fotografieren notiert, so gehts im RSK damit weiter, diese Werte einzutragen und die Kamera-Standorte der beiden anderen Panos im jeweils aktuellen Pano zu markieren.
  • Als nächstes werden unzählige Punkte in den Panoramas erstellt und immer soweit verschoben, dass sie sich in allen drei Panos an der jeweils richtige Stelle befinden. Spätestens hier beginnt man zum 2. Mal zu fluchen, da man die Panos nicht genau genug geschossen bzw. vermessen hat und dadurch die Punkte nie in allen drei Panos übereinstimmen. Also erneut zurück zum Start und dieses Mal mit mehr Sorgfalt ;-)
  • Sind die Punkte definiert, so hat man eigentlich einen Großteil der Arbeit geschafft - jetzt fehlt noch das definieren der Flächen - basierend auf den Punkten mit den richtigen Untergründen und einige Stunden im Photoshop, um Masken für Bäume/Häuse/etc. zu definieren, sodass im Simulator der Flieger/Heli auch vom Himmel fällt, wenn er gegen diese kracht.
  • Schlussenlich heißt es dann noch Startposition für Flieger/Heli definieren und ab damit in den Simulator bzw. auf die Homepage.

Ein sehr ausführliches und leicht verständliches Tutorial über die Konstruktion von Reflex-Szenerien mit dem RSK stellt Harald Bendschneider auf seiner Seite Seite unter folgendem Link bereit.